TexturenPresse

Spiegel Online: Großer Dramatiker, skrupelloser Geschäftsmann

Shakespeare

 

 

Kann ein großer Poet auch ein gewiefter Geschäftsmann sein? Eine neue Studie über William Shakespeare enthüllt unromantische Details über die Wirtschaftsgebaren des Dramatikers, der in seiner Heimatstadt Stratford Getreide hortete und Steuern hinterzog.

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TexturenCampus
Karl Eibls Kritik an den ›Immunisierungen‹ innerhalb der literaturwissenschaftlichen Disziplinen

Georg Lukács. Quelle: Bundesarchiv, Bild 183-15304-0097 / CC-BY-SA via Wikimedia Commons
Georg Lukács. Quelle: Bundesarchiv, Bild 183-15304-0097 / CC-BY-SA via Wikimedia Commons

 

 

Ausgangspunkt aller Überlegungen in den Schriften Karl Eibls ist das Problem eines Zugangs zu einer neuen Form von Geschichts- und damit auch von Literaturgeschichtsschreibung, die sich abgrenzt von bestimmten metaphysischen Interpretationsschemata und -mustern.

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TexturenGeschichte

"Überwucherung durchs Secundäre". Der Literaturbetrieb als Transportsystem ohne Inhalt

Fritz J. Raddatz. Copyright: Das blaue Sofa / Club Bertelsmann

In Raddatz Tagebüchern 1982-2001 finden sich zunächst einmal recht eindeutige und wenig interpretationsbedürftige Aussagen über den Zusammenhang zwischen Literaturbetrieb und Ökonomie: „[...] alle sitzen wie die hungrigen Vögel mit aufgesperrtem Schnabel und denken: 'Geld, Stipendien, Preise.' [...] wir sitzen und reden über Geld, […]“. Interessanter als das Offensichtliche ist die Schilderung der Verkennung des Offensichtlichen.

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TexturenCampus

Eco und Barthes

Roland Barthes (links) und Guy Cuevas– Von Jiemth (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

 

 

Roland Barthes radikaler Text der „Tod des Autors“ transportiert die These, ein Text sei zu verstehen als ein „Gewebe von Zitaten“, welches sich völlig von seinem Autor ablöst und ein Eigenleben führt. Dieser Gedanke findet sich in ähnlicher Form auch bei Umberto Eco.

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TexturenGeschichte

"Es ist etwas Eigentümliches um die schlechten Skribenten". Gottfried Kellers Satire auf den Literaturbetrieb

Gottfried Keller

Die eigentliche Pointe der Missbrauchten Liebesbriefe Kellers besteht darin, dass hier eine Satire in Form eines Entwicklungsromans zweier sich konträr entwickelnder Personen geboten wird. Da ist einmal die Figur namens Viktor Störteler, der vom saturierten und behäbigen Kaufmann zum dilettierenden Modeschriftsteller absteigt und auf der anderen Seite der sozial gehemmte Schulmeister Wilhelm, der vom verhuschten Gelehrten zum lebenstüchtigen Gutsherren aufsteigt. Bindeglied zwischen beiden ist Gritli - erst Störtelers, dann Wilhelms Frau.

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TexturenBerufspraxis

Stroh zu Gold oder Gold zu Stroh? Zur Ambivalenz öffentlicher Autorenlesungen

Dr. Anja Johannsen

Die Leseveranstaltung kann sich bei der Bevölkerung großer Beliebtheit erfreuen; unter Literaturwissenschaftlern aber trifft man in Alltagsgesprächen auffallend häufig auf Skepsis dem gesamten Veranstaltungsbetrieb gegenüber. »Zwischen Gottesdienst und Rummelplatz« siedelt Thomas Wegmann die Leseveranstaltung an, und natürlich finden sich reichlich Beispiele aus der Branche. Das Stichwort ›Gottesdienst‹ ruft sofort die altbackene weihevolle ›Dichterlesung‹ ins Gedächtnis, deren ungute Ingredienzien wahrscheinlich nirgends besser eingefangen sind als in Loriots Frohwein-Episode in Pappa Ante Portas, wo das Publikum zu Sonettenkränzen in tiefen Schlummer sinkt.

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TexturenGeschichte

George Gissings "New Grub Street"

George Gissing

 

Wie aktuell kann ein vor mehr als 120 Jahren entstandenes Buch sein? „New Grub Street“ beschreibt den Literaturbetrieb im viktorianischen England; erschienen 1891, wirft das Werk einen Blick zurück und stellt dar, in welcher Welt die Schriftsteller, Redakteure und Verleger der 1880er Jahre lebten. Die Lektüre lohnt sich für jeden, der sich professionell mit dem Literaturbetrieb beschäftigt.

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